Berufsfeuerwehrtag in der Jugendgruppe 3

Die Jugendlichen aus den Löschgruppen Ülpenich, Nemmenich und Linzenich-Lövenich erlebten am Wochenende vom 12./13.09.2026 einen 24 Stunden Feuerwehrdienst, wie man Ihn sich auf einer Berufsfeuerwehrwache vorstellen könnte. Es gab neben Einsatzdienst, Fahrzeugpflege, Untericht und Übung auch gemeinsames kochen und essen und Vorbereitung der Unterkunft für die Übernachtung.

 

Am Samstag den 12.09. fanden sich um 13.30 Uhr 16 Jugendliche und ein Team aus 11 Betreuern am Gerätehaus Nemmenich ein. Die Jugendfeuerwehrleute bezogen Ihre "Stuben" im nahegelegenen Pfarrheim, bauten Ihre Betten - Dank an das DRK, das die Feldbetten zur Verfügung stellte und brachten ihre persönlichen Gegenstände unter.Nach einer kurzen Ansprache wurden die Jugendlichen in 2 Gruppen aufgeteilt, die Gruppenführer bestimmt und der Dienst um 14 Uhr mit einer Einweisung in die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge begonnen.

 

Um 15.00 Uhr starteten dann die ersten Einsätze: ein Mülltonnenbrand für die Gruppe 1 und kurz darauf eine Ölspur für die Gruppe 2. Von da an wechselten sich kurze Verschaufpausen - die die Jugendlichen im Aufenthaltsraum oder auf dem nahegelegenen Spielplatz verbrachten - mit immer neuen Einsätzen ab. Es gab die obligatorische "Katze auf Baum" genauso wie auslösende Heimrauchmelder und Bäume auf der Strasse. Ab 18.30 Uhr wurde gemeinsam gekocht - es gab Hamburger mit Pommes Frites, Vorbereitung, Zubereitung, Tisch decken und Aufräumen des Speiseraums wurde von den Kindern weitgehend in Eigenregie ausgeführt.

 

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Bevor es zur Nachtruhe ging wurden beide Gruppen zu einer Personensuche in einem nahegelegenen Waldstück gerufen. Die Gruppen suchten in der hereinbrechenden Dunkelheit nach 3 vermissten Personen bildeten Suchketten und nutzen Wärmebildkameras. Der Besuch eines Hundeführers mit Rettungshund war eine willkommene Hilfe und bereicherte den Tagesausklang für alle Beteiligten. 

 

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Ab 22.00 Uhr war Nachtruhe angesagt, was nach dem spannenden und anstrengenden Tag auch gerne angenommen wurde. 

 

Am nächsten morgen wurden beide Gruppen zum Auftakt zu einer BMA gerufen. Hier musste der ersteintreffende Gruppenführer - unter Anleitung - ein Feuerwehrbedienfeld nutzen, während seine Kameraden die Löschwasserversorgung herstellten und Löscharbeiten vorbereiteten. Danach gab es ein üppiges Frühstück gefolgt von 2 Einsätzen bevor der Tag mit einem Abschlusseinsatz - einem Garagen/Baustellenbrand mit Menschenleben in Gefahr - endete. DIe beiden Gruppen teilten sich auf, eine Gruppe begann mit der Menschenrettung und suchte mit Wärmebildkamera im verrauchten (Disconebel) Gebäude nach Vermissten während die andere Gruppe eine Wasserversorgung aufbaute und im Aussenangriff einen Brand löschte.  Dies alles geschah unter den wachsamen Augen von stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart Marcel Strang und Wehrleiter Jörg Körtgen, sowie den versammelten Eltern der Jugendlichen. Der Vermisste (eine Übungspuppe) konnte schnell gefunden und der Brand konnte schnell gelöscht werden. Der Tag klang danach mit einem gemeinsamen Grillen aus. Alle Beteiligten waren hoch zufrieden.

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Veröffentlichung

So, 13. September 2026

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